Bereits 450.000 Anfragen bei der SCHUFA
Das ist laut SCHUFA eine Steigerung von 30 bis 40 Prozent im Vergleich zu den Zeiten, als die Auskunft immer kostenpflichtig war. Dass eine Prüfung der eigenen Daten durchaus Sinnvoll sein kann, zeigt die hohe Zahl der berechtigten Korrekturwünsche.
Ein Drittel aller Daten fehlerhaft
Von ca. 4000 Bürgern, die sich täglich bei der SCHUFA melden, haben ein Drittel berechtigte Korrekturwünsche, wie die SCHUFA einräumt. Dabei handelt es sich oftmals um Informationen zu Kreditkarten oder Konten, die nicht mehr existieren. Die SCHUFA versichert, dass diese fehlerhaften Daten umgehend korrigiert werden.
Der mit der kostenlosen Selbstauskunft verbundene Aufwand kostet die SCHUFA einen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr.
Anfragen helfen Datenqualität zu verbessern
Diese Kosten sind für die SCHUFA sicherlich leicht zu verschmerzen, wenn man berücksichtigt, dass das Unternehmen von den Korrekturen auch erheblich profitiert. So sind die Korrekturwünsche der Bürger die bestmögliche Qualitätssicherung für die Daten der SCHUFA.
Das Geschäft der SCHUFA ist die Sammlung von Daten zu Konten, Krediten, oder Telefonverträgen. Daraus errechnet das Unternehmen die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern.


