Banken befürchten Engpässe bei Krediten für Unternehmen

Banken befürchten Engpässe bei Krediten für Unternehmen
Umfrage von FICO und Efma
Banken befürchten Engpässe bei Krediten für Unternehmen

FICO, ein führender Anbieter von prädiktiver Analytik und Lösungen für das Decision Management, und die European Financial Marketing Association (Efma), geben weitere Ergebnisse des vierten „European Credit Risk Survey“ bekannt. Der Umfrage zufolge gehen mehr als zwei Drittel (71%) der europäischen Risikomanager davon aus, dass es für kleinere und mittelgroße Unternehmen (KMU) in diesem Jahr noch schwieriger wird, einen Kredit zu erhalten. Für die Umfrage wurden zwischen Januar und Februar europaweit Risikomanager von Kreditinstituten zu ihrer Einschätzung des Retail-Banking-Marktes befragt.

Laut Umfrage wird für 2012 europaweit die größte Versorgungslücke seit Einführung des European Credit Risk Survey prognostiziert. Jeder dritte Risikomanager (31%) geht davon aus, dass die Gesamtnachfrage nach Krediten durch KMU zunehmen wird, während nur 13 Prozent glauben, dass das Kreditangebot entsprechend steigt. Für Verbraucher wird die Kreditaufnahme ebenfalls schwieriger, das sagen zumindest 61 Prozent aller Befragten. Als Grund für das rückläufige Kreditvolumen gaben über drei Viertel (78%) die zunehmende Regulierung des Bankenmarktes an. Europaweit sieht exakt die Hälfte der Befragten vor allem kleine Unternehmen davon betroffen. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet die Mehrheit der Risikomanager (70%), dass sich ein Plus an Regulierung negativ auf die Kreditvergabe in ihren regionalen Märkten auswirken wird. Dies werden auch hier vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen zu spüren bekommen (56%).

„Die deutschsprachigen Länder zeigen sich weiterhin stabil. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Krediten wird sich in den kommenden sechs Monaten voraussichtlich sogar besser entwickeln, als in älteren Umfragen prognostiziert“, erklärt Phillip Sertel, Senior Director DACH, Central & Eastern Europe bei FICO in München.

Bei den Forderungsausfällen zeichnet sich ebenfalls ein positives Bild ab. So rechnet zum Beispiel mehr als ein Viertel der Risikomanager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem Rückgang der Forderungsausfälle bei kleinen Unternehmen.

An der Umfrage nahmen zwischen Januar und Februar 2012 europaweit über 100 Risikomanager von über 79 Kreditinstituten teil. Weitere Informationen stehen im Internet zum Download bereit unter: http://www.fico.com/en/FIResourcesLibrary/European_Credit_Risk_Outlook_4_March_2012_2855RP.pdf

Über den Autor

FICO (NYSE: FICO) ist ein führender Anbieter im Bereich Predictive Analytics und Decision Management. Mit der leistungsstarken Analytik von FICO treffen Unternehmen hochgradig präzise, konsistente und flexible Entscheidungen in jeder noch so komplexen Situation. FICO´s Analytik basiert auf ausgereiften mathematischen Verfahren. Sie hat sich in der Prognose von Kundenverhalten etabliert und das Risikomanagement in der Finanzindustrie revolutioniert.

FICO wurde 1956 von dem Ingenieur Bill Fair und dem Mathematiker Earl Isaac gegründet und ist heute mit rund 2.200 Mitarbeitern in 12 Ländern vertreten. Das Büro in Deutschland wurde im April 2010 in München eröffnet. In 80 Ländern vertrauen Kunden auf FICO wenn es darum geht, Rentabilität und Kundenbindung zu steigern, Betrugsfälle und Kreditverluste zu verringern, regulatorische Vorgaben zu erfüllen, die Produktionsplanung und Logistik zu optimieren und schnell Marktanteile aufzubauen.

Zu den Kunden zählen zwei Drittel der 100 größten Banken, sowie über 300 Versicherungen und die drei größten Wirtschaftsauskunfteien der USA. Rund 65 Prozent aller Kreditkarten weltweit werden mit dem adaptiven Kontrollsystem TRIAD von FICO verwaltet und mit dem Betrugserkennungssystem Falcon geschützt. FICOs Business Rules Management System Blaze Advisor wurde von Branchenanalysten mehrfach ausgezeichnet. Das Forderungsmanagementsystem Debt Manager wird von über 100 Banken genutzt, um Forderungsausfälle zu minimieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.fico.com

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