Laut Umfrage wird für 2012 europaweit die größte Versorgungslücke seit Einführung des European Credit Risk Survey prognostiziert. Jeder dritte Risikomanager (31%) geht davon aus, dass die Gesamtnachfrage nach Krediten durch KMU zunehmen wird, während nur 13 Prozent glauben, dass das Kreditangebot entsprechend steigt. Für Verbraucher wird die Kreditaufnahme ebenfalls schwieriger, das sagen zumindest 61 Prozent aller Befragten. Als Grund für das rückläufige Kreditvolumen gaben über drei Viertel (78%) die zunehmende Regulierung des Bankenmarktes an. Europaweit sieht exakt die Hälfte der Befragten vor allem kleine Unternehmen davon betroffen. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet die Mehrheit der Risikomanager (70%), dass sich ein Plus an Regulierung negativ auf die Kreditvergabe in ihren regionalen Märkten auswirken wird. Dies werden auch hier vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen zu spüren bekommen (56%).
„Die deutschsprachigen Länder zeigen sich weiterhin stabil. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Krediten wird sich in den kommenden sechs Monaten voraussichtlich sogar besser entwickeln, als in älteren Umfragen prognostiziert“, erklärt Phillip Sertel, Senior Director DACH, Central & Eastern Europe bei FICO in München.
Bei den Forderungsausfällen zeichnet sich ebenfalls ein positives Bild ab. So rechnet zum Beispiel mehr als ein Viertel der Risikomanager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem Rückgang der Forderungsausfälle bei kleinen Unternehmen.
An der Umfrage nahmen zwischen Januar und Februar 2012 europaweit über 100 Risikomanager von über 79 Kreditinstituten teil. Weitere Informationen stehen im Internet zum Download bereit unter: http://www.fico.com/en/FIResourcesLibrary/European_Credit_Risk_Outlook_4_March_2012_2855RP.pdf








